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Treuenbrietzen

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Treuenbrietzen wurde erstmals 1208 urkundlich erwähnt und entstand aus einer askanischen Burg auf einem slawischen Wall. Im 13. Jahrhundert wuchsen die Siedlungen um die Kirchen St. Nikolai und St. Marien zusammen und erhielten 1290 das Stadtrecht. Die Stadt wurde von einer Mauer mit drei Toren umgeben und ist für ihre Treue zum Landesherrn während der Wirren um den „falschen Woldemar“ im 14. Jahrhundert bekannt – daher der Name „Treuenbrietzen“. Im Dreißigjährigen Krieg und durch einen Großbrand 1716 wurde ein Großteil der mittelalterlichen Bausubstanz zerstört, doch beim Wiederaufbau entstanden viele Fachwerkhäuser, die das Stadtbild bis heute prägen. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Treuenbrietzen zur Tuchmacherstadt, später prägten Landwirtschaft, kleine Industriebetriebe und die Lage an der alten Handelsstraße Berlin–Leipzig die Entwicklung.

Für einen Kurzurlaub eignet sich Treuenbrietzen besonders wegen seines charmanten, historischen Stadtkerns mit gut erhaltenen Fachwerkhäusern, der Stadtmauer und den beiden imposanten Backsteinkirchen.

Die Stadt liegt eingebettet in die wald- und seenreiche Landschaft des Flämings und am Rande des Naturparks Nuthe-Nieplitz, der zu Wanderungen, Radtouren und Naturbeobachtungen einlädt. Kulturelle Angebote wie das Heimatmuseum, die Kammerspiele und die Sabinchen-Festspiele machen Treuenbrietzen zudem zu einem abwechslungsreichen Ziel für Erholungssuchende und Kulturinteressierte.