Wir haben uns für einen der vermutlich schönsten Abschnitte des Berliner Mauerwegs entschieden: Die Route im Süden Berlins startet am S-Bahnhof Grünbergallee und führt abseits des Autoverkehrs überwiegend auf gut ausgebauten Radwegen durch ausgedehnte Wälder und entlang weiter Felder bis zum Hauptbahnhof Potsdam.
Bereits kurz nach dem Start taucht man in die abwechslungsreiche Landschaft ein, die immer wieder historische Spuren der deutschen Teilung sichtbar macht. Ein besonderer Höhepunkt entlang des Weges ist der ehemalige Grenzkontrollpunkt Dreilinden/Drewitz, auch bekannt als Checkpoint Bravo. Heute erinnert dort eine Dauerausstellung im ehemaligen Kommandantenturm sowie ein Grenzlehrpfad an die bewegte Geschichte dieses Ortes, der in der Zeit der Berliner Mauer einer der wichtigsten Übergänge zwischen West-Berlin und der DDR war. Besucher erhalten anschauliche Einblicke in die Grenzanlagen, Fluchtversuche und den Alltag an der deutsch-deutschen Grenze.
Weiter führt die Tour durch den Park Babelsberg, wo der imposante Flatowturm aus dem 19. Jahrhundert ein weiteres Ziel für eine Besichtigung bietet. Vom neugotische Aussichtsturm, einst von Kaiser Wilhelm I. als Gästehaus und Sammlungsort genutzt, hat man eine einzigartige Panoramaaussicht auf die Havel und die Glienicker Brücke.
Am Potsdamer Hauptbahnhof endet dann die Strecke, welche Naturerlebnis, Zeitgeschichte und eindrucksvolle Architektur miteinander verbindet.
Start: S-Bahnhof Grünbergallee ~ Ziel: Potsdam Hauptbahnhof ~ Strecke: 52 km












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