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Wolmirstedt

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Geschichte

Wolmerstedt wurde erstmals 1009 urkundlich erwähnt, als ein fränkisches Heer die Elbe bei der Burg angriff. Die strategisch günstige Lage am Zusammenfluss von Elbe und Ohre machte den Ort zum Schauplatz von Machtkämpfen zwischen Brandenburg und dem Erzbistum Magdeburg.

Im 14. Jahrhundert diente die Burg Wolmirstedt als Residenz der Magdeburger Erzbischöfe und wurde später zur Renaissanceresidenz ausgebaut. Während des Dreißigjährigen Krieges erlitt die Stadt schwere Zerstörungen, darunter ein Massaker an einer kaiserlichen Garnison durch schwedische Truppen.

Ab dem 19. Jahrhundert prägten Industrialisierung und Infrastruktur die Entwicklung: 1848 erhielt Wolmirstedt einen Bahnhof, und Lederfabriken entstanden. Im 20. Jahrhundert wuchs die Stadt durch Plattenbauten und wurde 1994 Teil des neuen Landkreises Börde. Heute zeugen das Schloss und das Kreismuseum von der wechselvollen Geschichte.

Wolmirstedt wird von uns als Lebensort empfohlen.