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Criewen

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Geschichte

Criewen an der Oder wurde erstmals 1354 als slawisches Fischerdorf urkundlich erwähnt und zählt damit zu den ältesten Dörfern der Region. Über Jahrhunderte war der Ort von Landwirtschaft und Fischerei geprägt, was sich bis heute in den alten Bauern- und Fischerhäusern, Tabakscheunen und dem ehemaligen Kornspeicher widerspiegelt.

Im 19. Jahrhundert ließ Otto von Arnim das Dorf verlegen, um einen weitläufigen Landschaftspark im englischen Stil anlegen zu können, gestaltet von Peter Joseph Lenné. Das Schloss Criewen, das damals entstand, beherbergt heute das Nationalparkzentrum Unteres Odertal.

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich Criewen weiter als landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Mit der Gründung des Nationalparks Unteres Odertal 1995 wurde Criewen zum zentralen Informations- und Besucherzentrum für das einzige Auen-Naturschutzgebiet Deutschlands.

Heute ist Criewen ein Ortsteil von Schwedt/Oder und bekannt für seine idyllische Lage, das lebendige Dorfleben und die Nähe zur einzigartigen Flusslandschaft des Nationalparks. Storchenpaare, regelmäßige Feste und das Engagement der Dorfgemeinschaft prägen das Bild des „schönsten Nests der Uckermark“ bis heute.